Freitag, den 16. April 2010 um 09:30 Uhr

Bornholm 2010: Ein kurzer Wochenüberblick

Der Autor ist Männlich Sven
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Lange fieberten wir Bornholm entgegen. Endlose Wochen und Monate bereiteten uns schlaflose Nächte. Aber dann saßen wir endlich im Auto uns los gings. Es war eine tolle Zeit mit einer super Gruppe und noch schöneren Erlebnissen. Leider - und das trifft ja auf alle Urlaube zu - ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Berichten wollen wir natürlich trotzdem. Es folgt eine Zusammenfassung von Bornholm 2010 mit dem Team Meerforellenjagd.

03.04.2010: Ein Traumstart

Kaum im Haus angekommen, stand Paddy auch schon in Watklamotten da und machte sich auf zum Strand. Unser Haus lag nur wenige Gehminuten von "unserem" Riff entfernt. Wir anderen packten erstmal aus und stießen mit einem kühlen Bierchen auf den Urlaub an. Als wir später auch an den Strand kamen, fischten wir die Bucht neben dem Riff ab. Und da stand Paddy auch schon mit gekrümmter Rute an der Spitze des Riffs und drillte, was das Zeug hielt. Nach etwa 10 Minuten konnte Paddy einen blankes Kraftpaket von 72 cm und gut 5 Kilo landen. Köder war ein schwarz-weißer Spöket. Zwei kleinere Fische folgten. Die Fliegenfischer blieben Schneider. Aber dieser Start machte allen Mut und so stießen wir gemeinsam auf den Fisch an.

04.04.2010: Wieder mal die Spinnfischer

Nach wie vor standen die Meerforellen weit draußen und waren für die Fliegenfischer nicht zu erreichen. Paddy, Stefan und Joschi konnten schöne Fische der Größe 60+ mit Spöket überlisten. Um auch endlich mal Fischkontakt zu bekommen, montierte Sven (Penny) Sbirolino und Fliege. Und tatsächlich: Am Riff konnte er einen schönen gefärbten Fisch in Topkondition fangen. Dieser wurde natürlich gleich wieder in sein Element entlassen. Fazit am Ende des Tages: Blech fängt und die Fliegenfischer schauten in die Röhre. Aber der Urlaub hat ja gerade erst begonnen.

05.04.2010: Fliege fängt - aber nur am Sbirolino

Der dritte Tag bescherte uns hohe Wellen und reichlich Wind. Für die Fliegenfischer war es fast unmöglich die Fliege vernünftig zu präsentieren. Aus Lektüre und Expertentipps hatten wir aber erfahren, dass auf Bornholm besonders gut gefangen wird, wenn die Wellen an Riffe und Steine donnern. Und so kam es auch. Sven war wieder mit Fliege und Sbirolino unterwegs und konnte 3 sehr schöne Fische landen. Allerdings alle noch gefärbt. Paddy war wieder am Hausriff unterwegs und hatte 3 blanke Räuber überlisten können. Der Tag war also voll von schönen Fischen. Nur gingen die Fliegenfischer leider wieder leer aus.

06.04.2010: Endlich platzt der Knoten bei den Fliegenfischern

Die Lager hatten sich etwas gespalten. Nicht weil wir uns nicht verstanden, sondern weil wir auch andere Strände und Hotspots befischen wollten. Außerdem mussten die Fliegenfischer auch immer etwas den Wind beachten. Die Gruppe der Fliegenfischer - Andree, Marc, Sven (Penny) und Joschi - waren gemeinsam zum Strand unterhalb des Flughafens gefahren. Paddy und Stefan blieben am Hausriff. Am Airport konnte Sven nach ca. 15 Minuten den ersten Fisch mit der Fliege überlisten. Die Freude war groß und die Motivation der Fliegenfischer stieg merklich. Der Fisch hatte gut 55 cm und war fast blank. Kurz darauf sahen wir Andree mit krummer Rute an der Kante zum tiefen Wasser stehen. Ein guter Fisch hatte seine Fliege genommen. Nach 10 Minuten hielt Andree einen tollen Fisch über 70 cm in den Händen. Nach einigen Fotos durfte er wieder schwimmen. Auch Marc konnte am späten Vormittag noch einen Fisch landen. Kurioserweise biss dieser nicht beim einstrippen der Fliege, sondern beim Aufspulen der Schnur. Sachen gibts...

Aber damit war noch lange nicht Schluss: Wieder im Haus angekommen, kamen uns die strahlenden Spinnfischer Stefan und Paddy entgegen. Paddy hat noch einen draufgesetzt und einen fetten blanken 74er gelandet. Natürlich auf seinen schwarz-weißen Spöket. BORNHOLM ROCKS!!!

07.04.2010: Und weiter gehts...

Wieder ging es morgens für die Fliegenfischer zum Flughafen. Das gleiche Spiel wie gestern. Gleich in der ersten Stunde konnten wir drei sehr gute Fische an die Fliege locken. Den Anfang machte wie gewohnt Sven, es folgten Marc und Andree. Später dann hatte Joschi noch mehrere Kontakte und verlor leider zwei Fische im Drill. Ein guter Tag dachten wir. Aber der sollte noch nicht zu Ende sein. Am Abend fuhren wir zu einem benachbarten Hotspot und trafen einen älteren dänischen Herren. Der hatte bereits eine Stunde lang erfolglos vor der Steinpackung gefischt und keinen Kontakt gehabt. Trotz perfekter Bedingungen wie der Däne bestätigte. Trotzdem versuchten wir es. Joschi und Sven versuchten es vor der Steinpackung, die der Däne empfahl. Andree und Marc gingen ein Stück weiter in die Bucht. Nach ca. 30 Minuten hatte Sven dann einen guten Biss. Ein guter Fisch hatte die Fliege genommen und zog nun langsame Kreise an der Steinpackung entlang. Nach ca. 10 Minuten konnte Joschi den Fisch keschern. Ein Freudenschrei hallte über die Bucht. Denn da lag ein Fisch im Netz, der deutlich die 70 cm überschritten hatte. Da er noch etwas schlank war, machten wir einige Fotos und ließen ihn wieder in sein Element zurück.

08.04.2010: Da geht was in der Brandung

Am nächsten Morgen zog es uns an ein langes Steinriff. Darauf konnte man im knöcheltiefen Wasser bequem waten und an der Kante ging es gleich auf 2-3 Meter runter. Die dem Wind zugewandte Seite konnte von den Fliegenfischern nicht besonders gut abgefischt werden. Der Wind ließ es kaum zu, die Fliege über die Brandung hinweg anzubieten. Also die andere Seite getestet. Doch außer ein paar Anfassern bei Joschi ging nicht viel. Also Sachen gepackt und ab zum nächsten Hotspot. An der Ostküste gab es einen Strand mit einigen Riffen und tiefem Wasser. Doch auch da ging nicht viel. So kamen wir eher zufällig auf das weite Riff, auf dem wir gute 250 Meter rauswaten konnten. An der Spitze des Riffs brachen die Wellen von beiden Seiten. Ruhig stehen oder Waten war unmöglich. Trotzdem feuerten wir die Fliegen und Joschi seinen Spöket in die Brandung. Plötzlich stand Andree mit krummer Rute da und drillte. Der Fisch biss mitten in der Brandung. Andree landete einen schönen gefärbten Fisch von über 60 cm. Kurz darauf drillte auch Marc. Wie bei Andree nahm der Fisch die Fliege mitten in der Brandung. Und nun konnte auch Sven einen blanken Fisch an die Fliege locken. Dieser ging jedoch kurz vor der Landung verloren. Was sagt uns das? Keine Angst vor Brandung oder starkem Wellengang.

Am Abend jedoch sollte der Knaller schlechthin an unserem Hausstrand folgen. Was da passierte lest ihr in einem anderen Bericht.

09.04.2010: Der letzte Tag zum Fischen

Vom letzten Tag gibt es nicht viel zu berichten. Den ganzen Tag über ging nix. Vielleicht sollte der Vorabend der krönende Abschluss gewesen sein :-)

Der Urlaub war echt der Brüller. Schade, dass er so schnell zu Ende war. Aber wir werden ja wieder kurze Tripps an die Küste machen und unser Mefofieber lindern. Bis es dann im nächsten Jahr wieder heißt: Das Team Meerforellenjagd geht auf Reisen...

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in Duisburg, 08. – 10. Januar 2010

 

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