Aus diesem Grunde sollte die Fliege in der Nacht so ,,schwarz" ;-) wie möglich sein. Eine schwarze Fliege bildet die beste Silhouette gegen den helleren Nachthimmel. Von daher sollte sie auch so dicht wie möglich oder direkt an der Oberfläche geführt werden. Am besten noch so das sie Bewegung an die Wasseroberfläche bringt. Wie z. B. die ,,Zigarre" mit einem schwimmenden Rehhaarkörper gebunden und schwarz angemalt. Aber auch ein üppig, ohne Beschwerung gebundener Wooley Bugger in schwarz leistet genau so gute Dienste. Mit langen schwarzen Hecheln und einem üppigen Marabouschwanz lässt er sich dicht unter der Oberfläche führen. Desweiteren lassen sich gute Nachtfliegen auch mit einem Foam-Rücken binden um sie direkt an der Oberfläche anbieten zu können.
Zwar denke ich nicht das die Forellen in den Sommernächten ausschliesslich an der Oberfläche jagen und deshalb die Fliege da hin gehört. Vielmehr wird sie an der Oberfläche von den Forellen leichter entdeckt da sie sich gegen den helleren Nachthimmel besser abhebt. Da die Forellen, behaupte ich mal, mehr auf Sicht rauben, hätte es wenig Sinn die Fliege unten am Grund zu führen wenn sich die Meerforellen im Mittelwasser aufhalten. Da gibt es aber natürlich wieder Ausnahmen.
Ausserdem gibt es wohl nichts Aufregenderes als den Biss einer Meerforelle, mit einem riesigen Schwall an der Oberfläche, zu erleben. Da bleibt einem fast das Herz stehen. Somit freue ich mich auf den kommenden Sommer und die nächsten aufregenden Nachtschichten.
In diesem Sinne, tight lines
Marc

